Richtfest Altstadtdomizil am Münzplatz in Koblenz... Weitere Informationen

Die Rheinzeitung schreibt in ihrer Ausgabe vom 25. Mai:


Der Richtbaum auf dem Domizil: Symbol für die ganze Altstadt

Am Münzplatz nimmt die Wohnvision eines Miteinanders der Generationen erstaunlich schnell Gestalt an - Investor Dr. Schreiter lobte Kooperationen

Altstadt. Das ging schnell! Gerade mal ein knappes Jahr ist seit der Grundsteinlegung vergangen. Trotzdem kann jeder schon jetzt sehen, wie sich das Alstadtdomizil am Münzplatz präsentieren wird. Gestern wurde nun das Richtfest für ein Objekt mit einem überzeugenden Nutzungskonzept gefeiert, das allerdings aus städtebaulicher Sicht nicht ganz unumstritten ist. „Hätten wir noch ein Stück tiefer gegraben, wären wir sicherlich auf die Kelten gestoßen“. Mit diesen Worten wies Bauherr Dr. Hans Schreiter auf die problematischen topografischen Bedingungen und die schwierigen Ausgrabungen im Herzen von Koblenz hin. Diese Umstände hatten den Investor aus Mettmann motiviert , auf ein drittes Tiefgaragengeschoss zu verzichten. Auch am Gelände selbst wurde im Vorfeld immer wieder geplant und verändert. Am Ende präsentierte Architekt Alexander von Canal ein Konzept, das Entscheidungsträger und potenzielle Käufer gleichermaßen überzeugte. Auch den Oberbürgermeister. Dr. Eberhard Schulte-Wissermann erinnerte in seinem Grußwort an die Vision einer Verlängerung des städtebaulichen Impulses von Münzplatz in die westliche Alstadt. eine Fußgängerbrücke vom „Schreiter-Bau“ zur neu gestalteten Weißer Gasse soll es eines Tages richten. auf jeden Fall stellte der Stadtchef zufrieden fest, dass der Richtbaum Symbol dafür sei, dass es in der Altstadt weitergehe. Das Richtfest zeigte, dass auch Investoren zufrieden sind. Für die Kooperation mit der Stadt, der Sparkasse und Adam-Immobilien gab es ein dickes Lob, an die neuen Eigentümer ging ein herzliches Dankeschön. Mit gutem Grund. Immerhin sind 44 Einheiten bis auf 15 Verkauft. Die einzelnen Teile variiren zwischen 54 und 164 Quadratmetern, das Spektrum reicht von der komfortablen Maisonette bis zur barrierefreien Wohnung. Zudem gibt es im Erdgeschoss ausgedehnte Gewerbeflächen, die sich zum Beispiel für eine gastronomische Nutzung anbieten. Planer und Investoren setzten auf einen gesunden Mix der Generationen. Die Wohneinheiten sind so konzipiert, dass Käufer und gegebenfalls Ihren Mieter bis ins hohe Alter am Münzplatz wohnen können. Die ambulante Betreuung von Stift Mobil wird es möglich machen. Die Einrichtung des Gesundheitszentrums Evangelisches Stift wird im Alstadtdomizil einen „Servicepoint“ installieren. Die Eckpunkte dieses Konzeptes erläuterte Dr. Hans-D. Fricke, Vorsitzender des Aufsichts- und Verwaltungsrates ebenfalls im Rahmen des mit Jazz, Kölsch und Imbiss zünftig gefeierten Richtfestes, das mit dem Versprechen der Verwaltung endete, in Sachen Platzgestaltung schnell Nägel mit Köpfen zu machen. (ka)